Geteilte Sorgen sind halbe Sorgen. Wenn kein Bekannter, kein Freund und auch sonst niemand mehr das ewige Gerede vom Unternehmen, Kunden, Zahlungsfristen, Aufträgen usw. hören kann: Der Mitgründer oder Mitgesellschafter muss es schon aus Eigeninteresse. Dies ist nicht zuletzt einer der Gründe, warum eine Unternehmensgründung im Team Vorteile hat. Weitere Vorteile sind eine breitere Finanzdecke und vor allem mehr Know-how. Die Aufgaben, gerade in einem jungen technologie-orientierten Unternehmen, sind extrem vielfältig; sie erstrecken sich von wissenschaftlicher Entwicklungsarbeit bis hin zum Controlling und Marketing. Und einem Gründer muss klar sein, dass kein Unternehmensteil vernachlässigbar ist.
Im Idealfall ist ein Gründerteam heterogen zusammengesetzt aus Technikern, Betriebswirten und Vertriebsleuten. Leider ist das nicht der Normalfall. Aber jeder im Team sollte seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt werden. Und zusätzlich gibt es die Möglichkeit, neue gute Leute ins Team zu holen: den Vertriebsmann, der als Angestellter unbezahlbar wäre, aber von der Idee begeistert ist; den unzufriedenen R&D-Chef der Konkurrenz; den WG-Mitbewohner, der zufällig BWL studiert und schon mit den Zahlen im Businessplan belästigt wurde.
Hier wird aber auch die Problematik für den/die Ideengeber im Team deutlich: Wie viel ist ihre Geschäftsidee ohne das Team wert? Sind sie bereit, Verantwortung und persönliche Geschäftsanteile dem größeren Unternehmenserfolg zu opfern? Ist Ihr Mit-Gründer bereit, den Erfolg zu teilen?
Checkliste Teamgründung (pdf 32 kb)
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